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Für Sportler unentbehrlich – Darum ist Magnesium so wichtig

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Magnesium als Tabletten

Der Mineralstoff Magnesium ist einer der essentiellen Stoffe aller Organismen. Von der Pflanze bis hin zum Menschen benötigt jeder Organismus Magnesium in unterschiedlichen Mengen. Besondere Relevanz erhält der Mineralstoff aber, weil sich sein Mangel bei Sportlern besonders schnell in Form von Krämpfen niederschlägt. Doch Athleten und Hobbysportler können einiges tun, um dem Magnesiummangel vorzubeugen. Vorab muss nur geklärt werden, wie viel Magnesium wirklich notwendig ist.

Magnesiumreserven auffüllen – So wichtig ist Magnesium für die körperliche Leistung

Der menschliche Körper benötigt pro Tag rund 300 Milligramm Magnesium. Das erscheint nicht wirklich viel und kann mit einer ausgewogenen Ernährung auch problemlos über die Nahrung oder in mineralstoffhaltigen Getränken aufgenommen werden. Bereits ein Liter Mineralwasser hat in der Regel einen Magnesiumgehalt von 100 Milligramm.
Dass besonders Sportler aber einen erhöhten Magnesiumbedarf haben, liegt vor allem an Mineralstoffgehalt des Schweißes. Im normalen Tagesverlauf wird der Großteil vom aufgenommenen Magnesium über den Urin ausgeschieden, doch auch im Schweiß steckt viel Magnesium. Rund 36 Milligramm Magnesium sind es pro Liter, denn die Muskelzellen entziehen dem Blut Magnesium und weitere Mineralstoffe. Je mehr Leistung der Körper bringt, desto mehr Mineralstoffe werden dabei verbraucht.
Grundsätzlich steigt der Magnesiumbedarf mit der sportlichen Betätigung und jedes verlorene Milligramm muss wieder zugeführt werden.
So kommt es vor allem bei regelmäßigem Sport, egal ob Leistungs- oder Hobbysport, zu einem dauerhaft erhöhten Magnesiumbedarf. Sind die Magnesiumreserven des Körpers erst einmal aufgebraucht, so schlägt sich dies sofort negativ in der Muskelleistung nieder.
In besonders frappierenden Fällen verkrampfen die Muskeln sich und der Körper ist anfälliger für Zerrungen.

Tabletten, Pillen oder über die Nahrung?

Während Magnesiumtabletten in Form von Brausetabletten sich durchaus etabliert haben, sind diese bei einer ausgewogenen Ernährung nicht nötig. Sie können hilfreich sein, wenn bereits Krämpfe in den Muskeln auftreten, eine dauerhafte Versorgung mit dem notwendigen Magnesium ist jedoch deutlich sinnvoller. Gerade Brausetabletten oder Pulver bieten aber oft nur einen erfolgreichen Placeboeffekt, da sie kaum mehr Magnesium zuführen als Mineralwasser, was ohnehin zum Grundbedarf jedes Sportlers zählen sollte. Leichte Krämpfe in der Muskulatur können auch durch simple Überbelastung entstehen.
Wenn der Körper nach der physischen Belastung wieder mit allen Mineralstoffen und der verlorenen Flüssigkeit versorgt wird, ist dies die ideale Vorbeugung vor Verletzungen und erlaubt eine bestmögliche Regeneration. Die präventive Einnahme großer Mengen Magnesium vor sportlicher Höchstleistung ist dagegen wenig sinnvoll. Steht ein größerer Wettbewerb, wie z.B. ein Halbmarathon an, sollte der Körper bereits Tage im Vorfeld mit ausreichend Wasser und Mineralstoffen versorgt werden.
Wer doch in Sorge vor Magnesiummangel ist und Präparate in Form von Brausetabletten oder Pillen zu sich nimmt, muss sich allerdings keine Sorgen vor Überdosierung machen.
Erhält der Körper zu viel Magnesium, wird dieses nicht mehr aufgenommen. Eine Nebenwirkung ist lediglich ein leicht gelockerter Stuhl bei zu viel Magnesium in der Nahrung. Ein erhöhter Anteil im Blut wird mit dem Urin wieder ausgeschieden.

Der perfekte Mineralstoff zum Weitermachen

Magnesium erhält die Leistung der Muskulatur und sorgt für geschmeidige, verletzungsfreie Muskeln und hohe sportliche Leistung. Davon profitieren nicht nur Leistungssportler, sondern auch Hobbyathleten. Schließlich ist ein verletzungsfreier Alltag in jedem Fall wünschenswert.
Spezielle Magnesiumpräparate in Form von Dragées, Granulat, Kapseln oder Tabletten sind in speziellen und akuten Fällen sehr sinnvoll, ansonsten ist eine gesunde Ernährung im Normalfall ausreichend, um den Tagesbedarf an Magnesium zu decken. Auch bei sportlich aktiven Menschen.


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