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Keime im Fitnessstudio – und wie man sich vor ihnen schützt

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Gewicht verlieren, die Muskeln vergrößern und gleichzeitig etwas für die Gesundheit tun: Deshalb gehen zahllose Menschen zum Training ins Fitnessstudio. Doch was, wenn ausgerechnet der Besuch dort krank macht? Wie an allen anderen öffentlichen Orten besteht auch hier die Gefahr einer Ansteckung mit Krankheiten wie Erkältung, Grippe oder Bronchitis. Wie schützt man sich also vor den Keimen im Fitnessstudio?

Ansteckungsgefahr im Fitnessstudio

Keime im Fitnessstudio
Foto: Keime im Fitnessstudio?
Viren und Bakterien lauern auf ihre Chance: Finden Sie ihren Weg in den Körper – in der Regel über Mund oder Nase – lösen sie eine Erkrankung aus. Vom Schnupfen über die Bronchitis bis hin zur Magen-Darm-Grippe kann alles dabei sein. Die Betroffenen werden dann von Husten, Fieber oder anderen Beschwerden geplagt – und tragen selbst zur Verbreitung der Krankheitserreger bei.

Niesen, Husten und vor allem ungewaschene Hände verbreiten die Viren und Bakterien im gesamten Umfeld. Das macht nicht nur die Haltegriffe in Bus und U-Bahn zum potentiellen Überträger von Keimen, sondern eben auch die Hanteln im Fitnessstudio: Unzählige Hände berühren täglich die Trainingsgeräte – da wechseln auch Scharen von Krankheitserregern ihren Besitzer.

Das hilft gegen Keime im Fitnessstudio

Doch genau das will man durch das Training eigentlich vermeiden; der Körper soll schließlich fitter und gesünder werden. Was genau kann man also tun, um sich vor den Keimen im Fitnessstudio zu schützen? Mit einigen Tipps und Tricks lässt sich die Ansteckung mit einer Bronchitis oder anderen Krankheiten gut vermeiden:

  • Hände nicht ins Gesicht
    Keime im Fitnessstudio gelangen schnell auf die Hände und von dort aus in den Körper. Um eine Erkrankung zu vermeiden, kann es deshalb also einen entscheidenden Vorteil bedeuten, mit den Händen nicht ins Gesicht zu fassen. Anfangs wird es eine Weile dauern bis du dich daran gewöhnt hast, dich nicht mehr im Gesicht zu kratzen oder spontan eine Haarsträhne mit den Fingern zurückzustreichen – ist die Macht der Gewohnheit allerdings erst einmal besiegt, ist das Risiko einer Ansteckung sehr viel geringer.
  • Hygiene
    Wer den Krankheitserregern zuverlässig den Garaus machen will, achtet nach dem Sport auf Sauberkeit: Eine reinigende Dusche und vor allem gründliches Händewaschen (mit Seife und mindestens 30 Sekunden lang) entfernen zuverlässig die Keime aus dem Fitnessstudio.
  • Nur aus der eigenen Flasche trinken
    Nie geht eine Ansteckung schneller als von Mund zu Mund: Achte deshalb darauf, nur aus dem eigenen Glas oder der eigenen Trinkflasche zu trinken. Keime im Fitnessstudio werden so gar nicht erst übertragen.
  • Augen auf bei der Wahl des Studios
    Auf der Suche nach dem passenden Fitnessstudio solltest du darauf achten, dass Umkleiden sowie Duschen und Toiletten einen sauberen, gepflegten Eindruck machen.
  • Selbst desinfizieren
    Wem der Gedanke an die Keime im Fitnessstudio keine Ruhe lässt, der kann auch selbst zum Desinfektionsmittel greifen: Mit Spray oder antibakteriellen Tüchern lassen sich Aufliege- und Griffflächen der Fitnessgeräte schnell und einfach von Krankheitserregern befreien.

Die Gefahr realistisch einschätzen

Beachtest du all diese Tipps und Tricks haben die Keime im Fitnessstudio kaum eine Chance – du kannst also ganz beruhigt sein. Mach dir außerdem nicht zu viele Sorgen: In der Regel haben gesunde Menschen von den Erregern kaum etwas zu befürchten, nur selten kommt es tatsächlich zum Ausbruch einer Erkrankung.

Für viele stellt gerade auch der Schweiß, der im Fitnessstudio in Strömen fließt, den Hauptgrund der Besorgnis dar. Er gilt als unhygienisch und wird ganz automatisch mit der Übertragung von Krankheiten in Verbindung gebracht – dabei ist er vollkommen unschuldig: Viren und Bakterien werden nicht mit dem Schweiß übertragen.


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