Schwimmtechnik: Richtig Kraulen lernen

[video_lightbox_youtube video_id=s3HhNlysFDs width=640 height=360 anchor=http://shape-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/schwimmtechnik-kraulen-lernen.jpg] Foto: Die perfekte Kraultechnik von Jono Van Hazel

Perfekter Freistil in 5 Schritten

Ich möchte meine Schwimmtechnik deutlich verbessern, wenn ich mal an einen Triathlon teilnehmen möchte, muss ich effizienter und schneller Schwimmen können. Viele Ausdauersportler, die sonst Topleistungen beim Dauerlauf oder dem Radfahren bringen, scheitern im Triathlon beim Schwimmen.  Dieses Schicksal möchte ich nicht teilen. Deswegen habe ich mich heute mit dem Erlernen von Freistil-Schwimmtechniken beschäftigt.

Eigentlich suchte ich im Winter nur nach einer perfekten Trainingsalternative zum Laufen, um weiter abnehmen zu können. Ich bin dabei zum Schwimmen gekommen und habe diesen Sport im Rahmen meines Diät-Plans neu für mich entdeckt.  Aus dem anfänglichen Zweifeln über meiner sportlichen Leistungen im Schwimmen, wurde inzwischen eine richtige Passion, die dem Laufen fast gleichgestellt ist.

Ich fing zunächst an mit dem Brustschwimmen und konnte so erkennen, dass ich doch am Stück, eine Stunde schwimmen konnte. Nachdem ich dieses erste Ziel für mich gemeistert hatte, wollte ich mehr. Ich wollte schneller und effizienter Schwimmen. Dafürwar es notwendig den Schwimmstil zu ändern. Ich fing also mit dem Kraulen, bzw. Freistilschwimmen an. Es ist der schnellste und ökonomischste Schwimmstil.

Um diese komplexe Schwimmtechnik perfekt zu beherrschen, lernt man diese am besten in Teilen. Ich habe sie in 5 Teile für euch geteilt.

1. Der Kraularmzug

Er besteht wiederum aus drei Phasen, der Zug- Druck- und Rückholphase. Beide Arme sind nach vorne gestreckt und Du fängst mit einen Arm, an die Hand flach ins Wasser zu ziehen. Sobald die Hand auf Brusthöhe ist, beginnt die Druckphase und geht fleißend in die Rückholphase über. Nun  führst Du Deinen Arm seitlich an den Körper vorbei und zieht den Arm in spitzen Winkel nach oben und lässt die Hand nach vorne über den Kopf hinweg ins Wasser gleiten. Dann wiederholst Du das gleiche mit den anderen Arm. Alle 10 Armzüge (beidseitig) kannst Du während der Rückholphase, Deinen Kopf seitlich nach hinten wenden und so Atmen, dazu mehr im vierten schritt. Im obigen Video kannst Du das sehr schön verfolgen.

2. Der Kraulbeinschlag

Der Kraulbeinschlag sollte sehr leicht zu erlernen sein. Er ähnelt einer Trittbewegung. Du Bewegst abwechselt die Beine in einer Sinsubewegung auf und ab. Am effektivsten ist, wenn Du über Dein Kniegelenk Deine Unterschenkel in Kickbewegung versetzt, und nicht über die Hüfte deine Beine schlägst. Am besten trainierst Du Deinn Beinschlag mit einem Schwimmbrett, an dem Du Dich mit Deinen Armen festhältst.

3. Kraularmzug und Beinschlag kombinieren

Nun werden beide Techniken miteinander kombiniert. Eine korrekte Ausführung des Armzuges und ein stetiger Beinschlag, der Deine Lage stabilisiert werden nun zusammen ausgeführt.

4. Die Atmung

Das ist der Punkt, bei dem ich mir zu Anfang am schwersten getan habe. Meine Atemtechnik war echt schlecht, was dazu führte, das ich nicht lange im Freistil schwimmen konnte, weil meine Muskeln zu wenig Sauerstoff bekamen und ich schnell ermüdete.  Meiner Meinung nach ist das der Wichtigste Punkt. Wie schon oben erwähnt. ist die beste Phase für die Atmung, die Rückholphase der Arme. Wenn z. B. der linke Arm zurückgeholt wird, drehst Du Deinen Kopf soweit nach link, dass dein Mund aus dem Wasser herausragt. Dan kann man einen tiefen Atemzug holen. Wichtig ist, dass der Kopf bei der seitlichen Drehbewegung nicht in den Nacken gezogen wird und gerade bleibt.   I Wettkampf sollte man möglichst das Atmen auf beiden Seiten gleich gut beherrschen, um seine Gegner im Blick zu behalten.

5. Freistilschwimmen und Atmung kombinieren

Wenn Du nun sicher auf bedien Seiten die Atmung beherrschst, versuche im Dreier-Rythmus zu schwimmen, also alle drei Armschläge ein Atemzug. Die Schwimmtechnik sollte stetig geübt und verbessert werden. Zähle dochmal Deine Armzüge, die Du pro Bahn brauchst, um Deine Effizienz Deiner Schwimtechnik zu messen.

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