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Trainieren wie Olympische Sportler

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Die Olympischen Spiele stehen bevor und alle Welt schaut nach Rio. Vom 5. – 21. August treten dort die Besten der Besten an und jeder einzelne von ihnen ist auf die Goldmedaille seiner Sportart/Disziplin fixiert. Obwohl wir diesen Sportlern wohl nie das Wasser reichen werden können, so können wir uns aber doch den einen oder anderen Tipp von Ihnen holen, wenn es um eine gesunde Ernährung und praktische Trainingsübungen geht.

Usain Bolt

Usain Bolt
von Erik van Leeuwen –  GFDL, Wikipedia

An wen könnte man sich da besser wenden als an den buchstäblich schnellsten Mann der Welt? Usain Bolt ist nicht zu bremsen. 2009 stellte er einen neuen Weltrekord im 100-Meterlauf auf, als er die Strecke in 9,58 Sekunden lief. Und nicht nur das. Bolt ist ein Star. Die Zuschauer lieben ihn. Er ist sowohl zu Hause auf Jamaika als auch auf der ganzen Welt bekannt und beliebt. Das Selbstbewusstsein, das er so gerne der Öffentlichkeit zeigt, ist ansteckend. Das Publikum liebt es, wenn er seine klassische Armbewegung nach jedem Sieg vorführt und dabei in den Himmel zeigt. Die Medien geben ihm die besten Gewinnchancen, in den live Sportwetten dominiert er nach wie vor. Wie aber schafft er es, eine solche Form beizubehalten?

Ernährung

An einem durchschnittlichen Tag beginnt Bolt das Frühstück mit einem deftigen, typisch jamaikanischen Gericht. Das verleiht ihm Kraft für das Training. Zu Mittag nimmt er vielleicht Nudeln mit Hühnchenbrust zu sich und zum Abendessen Reis mit Erbsen und Fleisch. Bolt hat allerdings eine Schwäche. Er hat eine große Vorliebe für Chicken Nuggets und Chicken Wings und muss sich sehr zwingen, eine gesunde Ernährung beizubehalten.

Training

Auch das regelmäßige Trainieren fällt ihm nicht immer leicht. Der 29-Jährige schläft gerne aus und kann sich nicht immer zwingen, schon früh im Fitnessstudio zu aufzutauchen.

Wenn er dann trainiert, findet sein Lauftraining oft auf einer Rasenfläche statt. Der Grund, erzählt er im Dokumentarfilm „Usain Bolt: The Fastest Man Alive“, ist, dass man sonst leicht Probleme mit den Schienbeinen bekommen kann. Er trainiert 1,5 Stunden lang 3 Mal die Woche und geht dabei bis an seine Grenzen.

Jessica Ennis

Jessica Ennis
Von Erik van Leeuwen, (bron: Wikipedia). –  GFDL

Jessica Ennis ist Mehrkämpferin und dabei eine der besten der Welt. Bei den Olympischen Spielen in London im Jahr 2012 gewann sie die Goldmedaille. Mehrkampfwettbewerbe bestehen aus einer Kombination von verschiedenen Sportarten und Disziplinen, in denen sich die Sportler messen und wonach dann ein Gesamtsieger ermittelt wird.

Wie bei Usain Bolt und überhaupt jedem professionellen Sportler ist ihre mentale Stärke ausgezeichnet. Sie gewann – nur 14 Monate nach der Geburt ihres Sohnes – die Weltmeisterschaft. Dennoch war es auf keinen Fall einfach. Jessica sah sich nach der Geburt mit einer komplett neuen Herausforderung konfrontiert und es gab Momente, in denen sie selbst ihre Zweifel hatte, ob sie jemals wieder in ihre alte Form kommen würde, erzählte sie BBC. Nicht nur ihre körperliche Verfassung, sondern auch der Schlaf- und Zeitmangel durch die Betreuung des Kindes ließen sie so manches Mal verzweifeln. Doch ihr Trainer Toni Minichello glaubte an sie und langsam aber stetig schaffte sie es wieder ganz nach oben. In Rio wird sie das letzte Mal an einer Austragung der Olympischen Spiele teilnehmen. Minichello glaubt daran, dass die Spiele im August eine große Chance für sie darstellen werden.

 

Training

Die Britin trainiert mit Sprints, bei denen sie Etappen läuft und dazwischen Pausen einlegt. Sie fängt mit einer bestimmten Streckenlänge an und steigert sich dann mit jedem Mal etwas mehr. Diese Methode ist auch als Intervalltraining bekannt (auch HIIT genannt) und wird von vielen Athleten praktiziert. Dabei geht es darum zu vermeiden, dass sich der Körper dem Training anpasst. Die Effektivität steigert sich nach den kurzen Ruhepausen, weil der Körper es nicht erwartet, aufs Neue loslegen zu müssen. Dazu macht sie regelmäßige Bauchmuskelübungen.

Ernährung

Anders als Usain Bolt, nimmt Jessica eher ein leichtes Frühstück mit Joghurts und Obst ein. Zu Mittag isst sie dann Hühnchenfleisch mit Gemüse und Reis und zum Abendessen Spaghetti oder auch eine Portion Fleisch.

Fazit

Bolt und Ennis beweisen, dass regelmäßiges Trainieren und gesundes Essen selbst für Hochleistungssportler nicht immer leicht sind. Man sollte auch nicht vergessen, beim Training Spaß zu haben. Jetzt wo der Sommer hier ist, macht es wieder mehr Spaß, sich im Freien zu bewegen. Ob Spaziergänge oder Sprints, wichtig ist, dass man sich zumindest ein bisschen bewegt. Chicken Wings oder Nuggets von Zeit zu Zeit sind kein Problem, solange man es sich nicht zur Angewohnheit macht.

 


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