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Warum ist das Fitness-Trampolin das perfekte Fitness-Gadget?

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Wie genau trainiere ich meine Fitness mit einem Trampolin?

Fitness-Trampolin
Urheber: Viktor Pravdica | Fotolia

Trampolin Training – Die neue Trendsportart

Das Training mit dem Trampolin ist die neue Trendsportart in diesem Jahr. Sowohl in Fitness-Studios als auch in vielen Vereinen, die offen sind für neue Trendsportarten erlebt das Traingsgerät einen richtigen Hype.

Das hat auch seine Gründe. Das Training mit einem Fitness-Trampolin fördert sowohl die koordinativen Fähigkeiten, das Training der konditionellen Fähigkeiten (Kraft, Audauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit), ist einfach zu erlernen und sehr effektiv.

Das alles macht das Training mit einem Fitness-Trampolin für viele Bereiche im Sport attraktiv, was der Grund für die große Beliebtheit in vielen sportlichen Bereichen ist.

Woher kommt der Hype – Was sind Vorteile des Trampolin-Sports?

Trampoline habe diverse Vorteile, die sie von konventionellen Trainingsgeräten abheben.

Ein großer Vorteil des Trampolins ist die einfache Handhabung.

Ein Trainingsgerät ist auch immer nur so gut, wie es in den Lebenskontext des Verwenders passt. Oder anders ausgedrückt: Es muss alltagstauglich sein. Sonst wird es nicht alltäglich verwendet und ist damit gleich weniger wertvoll.

Das Trampolin nimmt kaum Platz weg. Wenn die Füße abgeschraubt werden, kann es hinter einem Schrank oder unter einem Bett verstaut werden. Es gibt praktisch keine Wohnung, die zu klein für  dieses Trainingsgerät ist. Damit eignet sich das Trampolin perfekt für zu Hause.

Für viele Gadgets werden Vorkenntnisse im Bereich der Trainingsplanung und im fitnesstheoretischen Bereich vorausgesetzt. Beim Trampolintraining wird kein Trainingsplan oder andere Vorkenntnisse benötigt. Eine einfache Einführung und Erläuterung von Übungen wie in diem Artikel reicht vollkommen aus um mit dem Training einzusteigen.

Ein anderer Vorteil des Trampolins ist die Flexibilität. Durch die perfekte Lagerungsmöglichkeit des Trampolins zu Hause ist keiner auf Öffnungszeiten oder sonstige Einschränkungen öffentlicher Einrichtungen angewiesen.

Somit lässt sich das Trampolin einfach in den Alltag integrieren.

Das Training mit dem Trampolin ist sehr einfach, aber dafür umso effizienter.

Beim Trampolintraining werden Beine und Po sehr effizient trainiert und das Bindegewebe gestrafft.

Haltungsschäden wird vorgebeugt. Die Ausgangsposition beim Trampolinsport traininert die statische Rückenmuskulatur und sorgt für eine aufrechte und wirbelsäulengerechte Haltung. Durch den stetigen Wechsel von Ausgangsposition und Trainingshaltung wird Fehlstellungen dynamisch vorgebeugt.

Die Abfederung der Bewegung durch das Trampolin macht das Trainingsgerät sehr interessant für Übergewichtige und Senioren. Die Übungen simulieren unter anderem alltägliche Bewegungen, die durch die Federung für die Muskulatur intensiviert werden, die Gelenke im Gegenzug aber schonen.

Das Trampolintraining regt den gesamten Stoffwechsel an und ist ein wahrer Fettkiller. Mit 400 kcal in 30 Minuten Trainingszeit ist der Kalorienverbrauch noch höher als beim Joggen oder Radfahren.

Welche Übungen eignen sich zum Einstieg?

>Allgemeines zu den Übungen.

Jede vorgestellte Übung mit dem Trampolin behandelt andere Trainingsschwerpunkte, sodass eine differenzierte Palette an Übungen entsteht. Das bedeutet allerdings nicht, dass Veränderungen dieser Übungen oder eigene Variationen negativ sind. Nach einer gewissen Zeit der Einstellung auf das Trainingsgerät ist jeder dazu angehalten, Übungen zu variieren und für seine Bedürfnisse eine optimale Anwendung zu finden.

Eine Variation kann beispielsweise sein, dass die Intensität durch zusätzliche Gewichte an den Armen varändert wird. Das müssen keine teuren Gewichte aus dem Fitness-Geschäft sein. Eine volle Wasserflasche tut es manchmal auch.

Je nach Übung kann mit dem Trampolin jedes Körperteil trainiert werden. Die Übungen sind eine Kombination aus statischer Anspannung und dynamischem Wechsel von Anspannung und Entspannung.

Wichtig beim Training: Das Aufwärmen und das Ausschwingen. Durch das Trampolin wird das Gleichgewichtsorgan stimuliert. Das führt zu einem Training des Gleichgewichtes. Allerdings muss man sich nach dem Trampolintraining wieder an den festen Boden gewöhnen, wie man sich vor dem Training erst an das Schwingen gewöhnen muss.

Daher immer beachten: Aufwärmen und Ausschwingen nicht vergessen! Das wird am besten durch die Übungen “Schwingen” vor und nach den anderen Übungen erreicht.

Übungen für Einsteiger

  1. Die Grundhaltung
  • Die Füße stehen hüftbreit nebeneinander. Sie zeigen in die gleiche Richtung.
  • Aktionshaltung: Knie leicht gebeut, Bauch leicht anspannen. Die Schultern leicht und aktiv nach hinten ziehen.
  • Die Wirbelsäule muss aufrecht sein.
  • Der Blick gerade nach vorne.
  1. Leichtes Schwingen
  • Übung zum warmmachen. Sehr gut für Anfänger und weniger gut trainierte
  • Grundhaltung annehmen.
  • Aus der Grundhaltung heraus in ein leichtes Schwingen kommen.
  • Die Füße federn etwas, der Kontakt zum Sprungtuch bleibt bestehen
  • Arme schwingen locker mit
  • Beim Schwingen immer leicht den Winkel in den Knien variieren
  • Variationen könnten sein:
    • Gewichtsverlagerung von links nach rechts
    • Während dem Schwingen mit dem Po bis kurz über den Boden heruntergehen und wieder hochgehen
  1. Walken
  • Grundposition annehmen
  • Aus dieser Position heraus ein leichtes Skipping machen
  • Knie aktiv nach oben führen
  • Füße aktiv ins Sprungtuch hineindrücken beim nach unten führen
  • Keine Flugphase
  • Arme schwingen mit

Das Walken ist im Bereich Kraft-Ausdauer angesiedelt. Durch die aktiv druckvolle Bewegungsausführung wird eher der Kraft-Bereich trainiert.

  1. Laufen
  • Grundposition annehmen
  • Aus dieser Position heraus ins leichte Joggen kommen
  • Knie aktiv nach oben führen
  • Folgen der höheren Frequenz als beim Walken:
    • Flugphase entsteht, dabei auf Gleichgewicht achten
    • Weniger aktive Druckbewegungen möglich
    • Verlagerung der Übung in den Ausdauerbereich
  • Arme schwingen mit

Das Laufen ist im Bereich Kraft-Ausdauer angesiedelt. Durch die schnellere Bewegungsausführung wird eher der Ausdauer-Bereich trainiert.

  1. Hüpfen
  • Zuerst Grundhaltung annehmen
  • Danach in leichtes Schwingen kommen
  • Dieses Schwingen zu einem Hüpfen werden lassen
  • Auf gebeugte Knie und gerader Rücken achten
  • Weniger Höhe ist wichtig, dafür eine höhere Frequenz

 

In diesem Beitrag habe ich einen Einblick gegeben in die Welt des Trampolins. Ich habe besprochen, wo die Vorteile des Trampolins liegen.

Darüber hinaus hoffe ich dass die aufgezeigten Übungen eine Hilfe für den Einstieg in das Training sind.

Wenn Sie Interesse am Trampolinsport gefunden haben, können Sie im nächsten Fitness-Studio oder in einem gut ausgestatteten Verein in der Nähe bestimmt einmal Probetrainieren.

Sie werden sehen, es lohnt sich!


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4 Comments

  1. 31. August 2015 at 11:56 — Antworten

    Vielen Dank für den Artikel. Freut mich das Fitness-Trampoline immer mehr in Deutschland ankommen. Bisher haben eher weniger Blogs darüber berichtet, aber nun nimmt das ganze zu.

    In deinem Artikel hättest du noch über die NASA Studie bezüglich dem Training auf dem Trampolin schreiben können, aber ansonsten sehr informativ 😉

    • Alex
      1. September 2015 at 12:22 — Antworten

      Hallo Tina,

      danke für deinen Kommentar. Du hast absolut recht, eine wissenswerte Information.

      Es ist eigentlich schon verrückt dass die NASA schon vor so vielen Jahren damit begonnen hat ihre Astronauten auf Trampoline fit zu halten, und die Sportwelt gerade erst beginnt dieses Feld zu professionalisieren.

      Liebe Grüße

  2. 1. April 2016 at 20:01 — Antworten

    Danke für den Artikel 🙂

  3. Sophie
    23. Mai 2017 at 18:47 — Antworten

    Ich finde auch, dass Trampolin-Training sehr viele Vorteile mit sich bringt und gleichzeitig super viel Spaß macht! Stellt auf alle Fälle eine tolle, effektive und spaßige Alternative zu den anderen Trainingsmethoden dar!

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