Home » news » „Arme sind keine Leberwürste“

„Arme sind keine Leberwürste“

0
Shares
Pinterest Google+

Starthilfe zum HighFive! – Wie eine Genossenschaft Menschen ins Laufen bringt

Laufen, das kann doch jeder. Spätestens, wer zum Lauftraining mit dem Hürdenlauf-Olympiateilnehmer und Leistungssportler Silvio Schirrmeister kommt, weiß, dass Laufen mehr ist, als schnell die Füße voreinander zu setzen. Schirrmeister trainiert Laufbeginner, um sie fit zu machen für die Fünf-Kilometer-Distanz, den HighFive!, das ist der Lauf des Energiehauses im Rahmen des Dresdner Nachlaufes.

„Bitte schaut auf eure Füße“, spornt Silvio Schirrmeister seine Schützlinge während des wöchentlichen Trainings an. „Achtet auf die Arme. Arme sind keine Leberwürste. Weder Rasierklingen- noch Tellerwäscher-Bewegungen sind hilfreich“, beschreibt er sehr plastisch typische Anfängerfehler beim Laufen.

„Gemeinsam voran zu kommen ist die Grunddevise unserer Genossenschaft“, sagt Ronny Leszkiewicz, Vorstand von Energiehaus Dresden. „In Vorbereitung des diesjährigen HighFive! entstand im Team die Idee, es Laufanfängern und Wiedereinsteigern einfacher zu machen, die fünf Kilometer-Distanz in Angriff zu nehmen und eine Starthilfe für diese Läufer zu geben“, beschreibt er die Intention. Der „Wir-Gedanke“ ist Kern im Handeln von Ostdeutschlands größter Energiegenossenschaft.

Steve Mucha (vorne links) ist einer der Teilnehmer der Energiehaus-Starthilfe. Er bereitet sich mit einer Gruppe und dem Lauftrainer und Olympiateilnehmer Silvio Schirrmeister auf den 5-Kilometerlauf HighFive vor.
Foto: Steve Mucha (vorne links) ist einer der Teilnehmer der Energiehaus-Starthilfe. Er bereitet sich mit einer Gruppe und dem Lauftrainer und Olympiateilnehmer Silvio Schirrmeister auf den 5-Kilometerlauf HighFive vor.

Nun trainieren wöchentlich 15 Neu-Läufer im Großen Garten. Sie werden bestens auf den Lauf-Weg gebracht vom Silvio Schirrmeister. Sein Ziel ist es, die untrainierten Teilnehmer körperlich, aber vor allem auch mental fit zu machen, diese Distanz zu meistern. „Dabei hilft die Gruppe, das gemeinsame Training ungemein“, sagt der Lauf-Sportler. Es gehe nun am Anfang vor allem darum, sukzessive Dauer und Belastung zu steigern. Der Wir-Gedanke steht dabei im Vordergrund. Die Gruppe motiviert sich gegenseitig. So auch Steve Mucha: „Ich habe einen Büro-Job und arbeite viel im Sitzen. Als ich auf der Webseite der Energiehaus Dresden eG das Angebot gesehen habe, an diesem Kurs teilzunehmen, war ich sofort begeistert und habe mich beworben“, erzählt er am Rande des Trainings. Silvio Schirrmeister führt derweil durch die Erwärmung: Er hat seine Augen überall. Die richtige Armhaltung, das richtige Abrollen der Füße, vor allem auch der gerade Lauf und die richtige Schrittlänge sind entscheidend, um körperschonend zu laufen. „Von der Ferse nach vorne abrollen“, sagt er und zeigt gleich, wie es geht. Die Teilnehmer tun es dem Laufsportlehrer nach. Lächelnd. „Es macht großen Spaß“, sagt Steve Mucha. „Wir bekommen nach jedem Training per Mail individuelle Rückmeldungen und „Hausaufgaben“, was wir selbst zu Hause noch üben können“, fasst er zusammen. Nun ist das große Ziel des 38-jährigen dreifachen Vaters der HighFive! Lauf am 18. August in Dresden: „Durchlaufen und Ankommen. Und nicht der Letzte sein.“

Der Centrum Galerie Dresdner Nachtlauf ist eine Veranstaltung der Laufszene Dresden. In diesem Rahmen organisiert Energiehaus Dresden eG den HighFive! Lauf. Um Wiedereinsteigern oder Laufinteressierten die Chance zu geben, daran teilzunehmen, hatte Energiehaus Dresden eG zu dem Laufkurs eingeladen. Für die Teilnehmer ist der Kurs komplett kostenlos.

 

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...

Previous post

Das Unterhemd gegen Rückenschmerzen - PERCKO

Next post

Ist es möglich, Veganer und Spitzensportler zugleich zu sein?

No Comment

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

dreizehn + 3 =