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Joggen für Anfänger: lauf dich glücklich!

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Lauf dich glücklich
Bildquelle: Pixabay

Es heißt immer, Laufen macht glücklich. Gerade Anfänger hadern aber mit dieser Aussage, denn am Anfang ist laufen vor allem eins: ein Kampf mit dem inneren Schweinehund. Wieso sich dieser Kampf lohnt und wie man als Anfänger einen guten Einstieg findet? Hier ein paar Tipps.

Die Grundlagen: was sollte man beim Laufen beachten?

Für Anfänger ist eins besonders wichtig: man sollte es immer langsam angehen. Gerade zu Beginn muss man erst Kondition aufbauen und sollte nicht erwarten, dass man direkt mehrere Kilometer durchlaufen kann. Viele Anfänger machen auch den Fehler, dass sie mit einem zu hohen Tempo starten und nach ein paar Metern bereits aus der Puste sind. Stattdessen lieber langsam laufen. Die Grundregel lautet, dass man sich während des Laufens noch gut mit jemandem unterhalten kann – dann stimmt die Geschwindigkeit. Für den Anfang sollte man zudem in kleinen Intervallen laufen, sprich zwei Minuten laufen, zwei Minuten gehen, wieder zwei Minuten laufen usw. Die Laufintervalle werden mit der Zeit erhöht und die Zeit, die man nur geht, reduziert sich durch die hinzugewonnene Ausdauer von selbst. Überfordern Sie sich nicht. Für den Anfang reicht es, zwei bis drei Mal pro Woche eine halbe Stunde zu laufen, um die Routine zu finden. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, die Laufschuhe zu schnüren, ist es auch keine Überwindung mehr.

Der richtige Trainingsplan

Für Anfänger ist der Knackpunkt meist die Motivation. Entweder das Wetter ist zu schlecht oder es kommt irgendetwas dazwischen. Um die Motivation beizubehalten, melden Sie sich am besten für einen Lauf an und arbeiten Sie darauf hin. Wenn man ein Ziel hat, fällt es einem meist leichter, sich aufzuraffen. Um dann aber auch ins Ziel zu kommen, sollten Sie sich an einen geeigneten Trainingsplan halten. Dann steht einem erfolgreichen Lauf nichts mehr im Weg!

Die richtige Laufkleidung

Neben der Routine ist auch die passende Laufkleidung wichtig. Für Anfänger reicht es vollkommen aus, zu einfacher Sportkleidung zu greifen. Sie sollte eng am Körper anliegen, beim Laufen nicht stören und bequem sein. Spezielle Funktionskleidung, die den Schweiß nach außen transportiert, ist ideal – für Anfänger aber nicht zwingend nötig. Wichtiger sind die richtigen Laufschuhe. Sie sollten dem Fuß einen guten Halt geben und die Schritte optimal abfedern. Gehen Sie nicht in herkömmlichen Sneakern joggen! Dadurch besteht die Gefahr ernsthafter Verletzungen, da die Schritte nicht richtig gedämpft sind. Anfänger müssen aber nicht direkt viel Geld für die besten Laufschuhe ausgeben, es gibt auch gute Laufschuhe im günstigen Preissegment.

Wie Laufen sich auf die Gesundheit auswirkt

Wer regelmäßig laufen geht, wird nicht nur beim Treppensteigen merken, dass man weniger nach Luft schnappen muss. Laufen wirkt sich generell positiv auf die Gesundheit aus. Wer läuft, beugt diversen Erkrankungen vor, unter anderem:

  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Erhöhtes Cholesterin
  • Schlaganfall

Laufen ist aber nicht nur gesund fürs Herz, sondern auch fürs Gehirn. Treibt man regelmäßig Sport, wird die Durchblutung verbessert und damit gelangt mehr Sauerstoff ins Gehirn. Laufen hilft also dabei, dass man auch geistig fit bleibt. Auch für Menschen, die übergewichtig sind, hat Laufen einige Vorteile. Man verbrennt beim Laufen nicht nur Kalorien und damit überschüssiges Fett, sondern man steigert durch die Bewegung und den Muskelaufbau auch den Grundumsatz, sprich, der Körper verbrennt im Ruhezustand mehr Kalorien als ohne Sport. Durch das Laufen wird außerdem auch das gefährliche Bauchfett reduziert.

Wer den inneren Schweinehund besiegt, wird sehen, dass Laufen nicht nur gesund ist, sondern auch wirklich glücklich macht. Und plötzlich gibt es keine Ausrede mehr, weshalb man nicht die Laufschuhe schnüren und ein paar Kilom


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