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Laufband für Zuhause – Darauf ist zu achten

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Running

Wie ihr bereits aus anderen Beiträgen erfahren konntet, bin ich kein Fan von Fitnessstudios. Ich trainiere am liebsten draußen in der Natur oder Zuhause im Wohnzimmer. Da ich leidenschaftlich gerne laufe, habe ich mich mit dem Thema Laufbandkauf beschäftigt. Angesichts der wachsenden Beliebtheit des Laufsports nehme ich an, dass ich nicht der Einzige bin, der über eine derartige Anschaffung nachdenkt. Schließlich bieten Laufbänder für Zuhause den Vorteil unabhängig vom Wetter und irgendwelchen Öffnungszeiten von Fitnessstudios trainieren zu können. Bei meinen Recherchen zum aktuellen Angebot bin ich auf einige Kriterien und Aspekte gestoßen, die beim Auswählen eines Laufbandes entscheidend für das künftige Training sind. Nachfolgend findet ihr einige Tipps und Empfehlungen damit ihr das für euch ideale Modell findet.

Individuelles Trainingsziel analysieren

Damit die Anschaffung eines Laufbandes nicht zur Fehlinvestition wird, solltet ihr euch für die Entscheidung Zeit nehmen. Da es für sämtliche Verwendungszwecke entsprechende Modelle gibt, ist das Angebot enorm groß. Um das optimale Sportgerät für eure persönlichen Ansprüche zu finden, müsst ihr zunächst euer individuelles Trainingsziel analysieren. Möchtet ihr lediglich ein bis zwei Mal pro Woche rund eine Stunde laufen, ist ein Laufband mit beschränkten Grundfunktionen ausreichend. Derartige Modelle bewegen sich im Preissegment zwischen rund 200 und 600 Euro. Neben der Motorisierung fällt die Lauffläche geringer aus, als bei hochpreisigen Konkurrenzmodellen. Wer allerdings an einem Marathon teilnehmen und sich entsprechend vorbereiten möchte, sollte stattdessen zu einem umfangreicheren Gerät greifen. Denn durch die höhere Trainingsintensität sind die Ansprüche an das Laufband deutlich höher. In diesem Fall muss das Modell über eine stärkere Motorisierung, eine größere Mindestlauffläche und geeignete Zusatzprogramme verfügen, um für verschiedene Bedingungen und Disziplinen trainieren zu können. Ein Laufband mit Steigungsfunktion ist empfehlenswert, um sich an die erhöhten Anstrengungen zu gewöhnen, die bei einem Marathon oder Volksläufen auf bergigen Routen durchaus realistisch sind. Ich habe euch hier ein Video eingebunden, in dem das Intervalltraining auf dem Laufband erläutert wird. Dabei geht der Fitnesstrainer auch auf die Einstellung der Steigung ein, was euch bei eurem individuellen Training Zuhause behilflich sein kann.

Ein Laufband mit Zufallsmodus ist für alle ratsam, die ihren Trainingserfolg konkret steigern und das Training abwechslungsreicher gestalten möchten. Bedingungen wie Tempo und Neigung verändern sich dabei zufällig.

Weitere Auswahlkriterien

Besonders großgewachsene Läufer sollten generell auf eine Mindestlauffläche von rund 0,50 x 1,50 Metern achten. Übergewichtige Menschen, die durch Laufen ihr Gewicht reduzieren möchten, sind mit Laufbändern gut beraten, die mit gelenkschonenden Dämpfungssystemen ausgerüstet sind. Hinzu kommt das räumliche Platzangebot, das bei der Kaufentscheidung ebenfalls eine Rolle spielt. Soll das Laufband in einer kleinen Wohnung genutzt werden, ist es clever ein klappbares Produkt zu kaufen. Dieses lässt sich platzsparend verstauen. Reagieren die Nachbarn empfindlich auf Geräusche, ist ein Laufband mit Geräuschdämmung eine gute Alternative. Mechanische Laufbänder sind im Vergleich zu elektrisch betriebenen Geräten besonders sparsam, da durch die mechanische Funktionsweise auf ein Motor verzichtet werden kann. Allerdings haben mechanische Modelle einige Nachteile und sind für professionelle Läufer mit erhöhtem Tempo und einem Training über größere Distanzen ungeeignet. Wer lediglich leicht joggen, walken oder gehen möchte, um die allgemeine Fitness zu steigern oder das Herz-Kreis-Laufsystem zu stärken, ist mit einem mechanischen und oft günstigeren Laufband gut beraten.

Nachfolgend eine Liste der wichtigsten Auswahlkriterien im Überblick:

  • Funktionsweise (mechanisch oder elektrisch)
  • Größer der Lauffläche
  • Höchstgeschwindigkeit
  • Motorisierung (mindestens zwei PS)
  • Bauweise (klappbar)
  • Dämpfungssystem
  • Geräuschdämmung
  • Steigungssimulation
  • Zufallsmodus
  • Pulsautomatik (Überprüfung und Zielvorgaben)
  • Anzeigen (Kalorienverbrauch, Trainingsdauer usw.)
  • Zusatzprogramme

Laufbänder online kaufen

Eine gute Übersicht über empfehlenswerte Laufbänder habe ich auf dem Onlineportal www.laufband.org entdeckt. Dort wurden Modelle für jeden Bedarf zusammengestellt und detaillierte Empfehlungen erläutert. Wer sich beim Onlinekauf unsicher ist, kann sich in modernen Fitnessstudios oder direkt bei einigen Herstellern am Verkaufsstandort verschiedene Modelle vor Ort ansehen. Wem das zu umständlich ist, beschäftigt sich stattdessen intensiv mit dem individuellem Bedarf und den dafür benötigten Laufband-Funktionen. Es macht wenig Sinn ein teures High-Tech-Modell anzuschaffen, wenn leidglich Grundfunktionen benötigt werden. Auf der anderen Seite ist davon abzuraten ein Standard-Gerät zu kaufen, dass den hohen Ansprüchen nicht gerecht wird, nur um Geld zu sparen. Denn dann bleibt der Trainingsspaß garantiert auf der Strecke.

Bildquelle: tpsdave (David Mark) / pixabay.com

 

 

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12 Comments

  1. Rainer
    12. Juli 2014 at 13:07 — Antworten

    Was kostet ein gutes Laufband? Gibt es da eine Faustformel?

  2. Sven
    16. Juli 2014 at 7:51 — Antworten

    Das kann man meiner Meinung nach nicht pauschal sagen. Lass dich am besten in einem Fachgeschäft beraten und kauf nicht einfach online

  3. Rainer
    19. Juli 2014 at 12:57 — Antworten

    Werde ich machen, danke

  4. Matthias
    11. August 2014 at 14:51 — Antworten

    Wie genau kann man sich auf die Werte dieser Laufbände verlassen? Ich meine besonders bei zurückgelegter Strecke, verbrannten Kalorien etc.. Ist der tatsächliche Wert in der Realität (viel) weniger/mehr?

  5. 24. September 2014 at 20:41 — Antworten

    Große Mindestlauffläche ist beim Laufband besonders wichtig. Ich kann mich bei meinem ersten Laufband noch erinnern wie ich ständig auf dem Fußboden zu Seite gelandet bin =))

  6. Thomas
    16. Dezember 2014 at 21:37 — Antworten

    Da kann ich meinem Vorredner nur recht geben. Die Fläche des Laufbands sollte möglichst groß sein. Optimal ist eine Fläche von 150 x 50 cm oder mehr. Je größer die Fläche desto angenehmer ist das Laufen auf dem Laufband und gleichzeitig ist das Verletzungsrisiko geringer. Die Größe der Lauffläche ist allerdings auch abhängig von der Körpergröße jedes einzelnen.
    Zudem halte ich eine Dauerleistung des Motors von um die 2 PS für relativ wichtig. Eine hohe Dauerleistung garantiert eine längere Lebensdauer und sorgt für eine höhere Endgeschwindigkeit des Laufbands.

    Wie bereits im Text ganz gut beschrieben, finde ist eine Dämpfung des Laufbands sehr wichtig, da durch ein solches Dämpfungssystem die Gelenke teilweise um bis zu 30% entlastet werden.

  7. Lenny
    23. Mai 2016 at 20:54 — Antworten

    Aber es gibt ja extra Laufbänder für die Arbeit im gehen. Also telefonieren und am Laptop arbeiten soll gut gehen schreiben die hier: http://laufband-kaufen24.de Soll vor allem die Konzentration fördern. VG Lennard

  8. 13. Juli 2016 at 23:48 — Antworten

    Eine große Lauffläche ist extrem wichtig bei einem guten Laufband! Darauf sollte man auf jedenfall achten!

  9. 28. August 2016 at 15:16 — Antworten

    Findest du ein Laufband oder einen Crosstrainer besser?

  10. 9. Dezember 2016 at 18:12 — Antworten

    Tolle Zusammenfassung ! In Sachen Zeitersparnis sehe da den höchsten Gewinn bei der Nutzung eines eigenen Laufbandes

  11. Max
    24. Mai 2017 at 17:07 — Antworten

    Ich finde den Artikel auch super, ziehe aber auch ein Laufband vor =)

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