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Fitness durch Schwimmen

Fitness durch Schwimmen
Fitness durch Schwimmen | Foto von Angela Radulescu on Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Schwimmen ist eine gute Alternative zum Laufen. Es steigert Deine Fitness. Wenn Du kein Lauffreund bist oder keinen Spaß daran hast, im Fitnessstudio zu schwitzen ist Schwimmen der optimale Sport. Diese Aktivität ist ein besonders gelenkschonender Sport. Du kannst beim Schwimmen  je nach Trainingsplan Kraft, Ausdauer oder Fitness trainieren. Die Möglichkeiten, die es gibt, sich einen Trainingsplan zusammenzustellen sind sehr vielfältig.

Alles, was Du zum Schwimmtraining brauchst ist eine passende Schwimmbrille und eng anliegende Badehose oder Badeanzug.

Welchen Schwimmstile soll ich trainieren?

Die bekanntesten Schwimmstile sind Brustschwimmen, Delfin-, Kraul- und Rückenschwimmen. Durch die verschieden Schwimmarten werden  unterschiedliche Muskelgruppe des Körpers mehr oder weniger stark beansprucht. Ich empfehle Dir, beim Training auch auf die Verbesserung von mindestens zwei Schwimmstilen zu achten. Somit vermeidest Du, dass bestimmte Muskelgruppen zu stark beansprucht und andere vernachlässigt werden.

Schwimmkombinationen für mein Training

  • Brustschwimmen – Freistilschwimmen (Kraulen)
  • Rückenschwimmen -Brustschwimmen
  • Freistilschwimmen  Rückenschwimmen

Wie werde ich im Schwimmen besser?

Schwimmen ist eine Ausdauersportart und sollte durch passende Kraftübungen unterstützt werden. Auch die Profis haben ein „Trocken-Workout“, mit dem sie ihre Schwimmfähigkeiten unterstützen. Nebenbei nehmen wir zusätzlich ein paar extra Pfund dabei ab.

Im Gegensatz zum Laufen, wo überwiegend die Beinmuskulatur gestärkt wird, braucht ein Schwimmer gute Brustmuskeln bzw. eine gut trainierten Oberkörper. Daher ist schwimmen auch eine sehr gute Ausgleichssportart zum Laufen.

Anfänger Workout für Schwimmer

  • 3 x 20 Liegestütze
  • 3 x 20 Rumpfbeugen
  • 3 x 20 Kniebeugen

Schwimmen zur Regeneration

Schwimmen eignet sich hervorragend, um nach Sportverletzungen wieder an Fitness zu gewinnen. Nach Verletzungen des Bewegungsapparates wie zum Beispiel einer Distorsion im Sprunggelenk, bietet sich Schwimmen an, da durch den Wasserwiderstand die Gelenke geschont werden. Aber auch bei Durchblutungsstörungen, Übergewicht und Verschleißerscheinungen der Gelenke ist Schwimmen von Vorteil.

Pyramidentraining – Schwimmtraining für Einsteiger und Fortgeschrittene

Bei dem Pyramidentraining wird die Streckenlänge nach jeder Einheit sukzessive erhöht. Beginnt man beispielsweise nach dem Einschwimmen mit 4 mal 100m Kraulen so sollte die nächste Strecke min. 250m lang sein. Diese Folge kann man beliebig hoch steigern. Wichtig dabei ist jedoch, dass man nach der „Spitze“ auch wieder die Länge der Schwimmstrecke verringert und so zu dem Ausgangswert zurückzukommen.

Ein Beispiel für eine solches Training könnte wie folgt aussehen:

  • Einschwimmen
  • 4 x100m
  • 2 x 200m
  • 1 x 400m
  • 2 x 200m
  • 4 x 100m
  • Ausschwimmen

Die Geschwindigkeit kann dabei ganz den individuellen Leistungsgrenzen gesetzt werden. Auch kann man die Schwimmstile dabei abwechseln oder verschiedene Trainingsmethoden einfließen lassen. Ebenfalls ist es möglich bei dieser Art des Trainings einen Wechsel zwischen Schwimmen mit Schwimmbrett und Pullboy. Dadurch kann man präzise ganz individuell an der Schwimmtechnik feilen und dabei die Ausdauer steigern. Wer eher darauf fokussiert ist, durch Schwimmen Kraft aufzubauen, der sollte die Distanz etwas kürzer wählen.

Dieser Beitrag wurde zuerst am 24.09.2012 veröffentlicht.


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