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Die neuen Corona-Regeln und mieses Pandemie-Management

Virshields medizinische Masken

Die Covid-19-Pandemie hat die ganze Welt im Griff. Alle 3 bis 4 Wochen denken sich unsere Entscheidungsträger neue Regeln aus, die Corona weiter eindämmen sollen. Kontakte müssen leider weiter beschränkt werden. Wo man keine Kontakte vermeiden kann, sollte man vorsorgen und sich medizinische Masken kaufen und tragen. Ein Kritikpunkt zu den neuen Verschärfungen ist, dass FFP2-Masken nicht verpflichtend geworden sind, sondern nur medizinische Masken, sprich die klassische OP-Maske soll genügen. Dennoch ist dieser Punkt eine leichte Verschärfung, da selbst genähte Alltagsmasken oder Schals nicht mehr genügen.

Hier sind medizinische Masken verpflichtend

  • im ÖPNV, Bahnsteige und Haltestellen
  • beim Einkaufen und auf Parkplätzen vor Supermärkten
  • am Arbeitsplatz und an Einsatzorten
  • in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
  • in Gottesdiensten und anderen religiösen Veranstaltungen

Meine Kritik zum Corona-Management der Entscheidungsträger

Ich persönlich bin froh darüber, dass FFP2-Masken nicht verpflichtend geworden sind. Diese Masken haben für mich einen eingeschränkten Tragecomfort und sind zu dem auch teurer, als die klassische OP-Maske. Dafür sollte sie aber einen etwas höheren Schutz für andere bieten. Einen Eigenschutz können erst FFP3-Masken bieten. Diese werden eigentlich zum Virenschutz und zum Schutz vor Strahlung gebraucht. Also wenn man schon kritisiert, dass nur medizinische Masken vorgeschrieben sind, sollte man nicht auf FFP2, sondern auf FFP3-Masken verweisen als Virenschutz.

Der irrwitzige Datenschutzfetisch in Deutschland

Was ich total irrwitzig finde ist, dass man die Corona-Warn-App so schlecht umgesetzt hat. Diese App bleibt weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Aber wir opfern lieber diverse Grundrechte, als den Datenschutz in Deutschland. Man könnte den Nutzern selbst ermöglichen ein Echtzeittracking zu aktivieren. Dann sollten der Datenaustausch zwischen App und den Gesundheitsämtern ermöglicht werden. Dies soll nämlich derzeit gar nicht möglich sein, wenn es nach mir gehen würde, wäre so eine App auch verpflichtend. Ich sehe den Gesundheitsschutz und das freie Wirtschaften der Allgemeinheit deutlich höher an, als den privaten Datenschutz.

Allgemeiner Gesundheitsschutz vor persönliche Befindlichkeiten

Leider hat mich die Pandemie eines gelehrt, nämlich, dass die Menschheit in der Masse dumm ist. Zu viele Menschen vertrauen mehr anonymen Internet-Coronaleugnern oder Impfgegnern, als Wissenschaftlern. Bei mir gäbe es auch eine Corona-Impfpflicht. Also entweder ist die Impfung sicher für den Menschen oder nicht, dann sollte auch eine Pflicht hier definitiv möglich sein. Ein Recht andere zu infizieren sollte meiner Meinung nicht geben. Ok, wir wissen noch nicht, ob die Impfung auch vor der Übertragung schützt. Diese Forschungsfrage sollte jetzt Priorität haben, damit eine Impfpflicht eingeführt werden kann, falls eine Übertragung durch eine Impfung ausgeschlossen werden kann.

Schulen sollten konsequent digitalisiert und Lehrer verpflichtend zum Lehren werden

Als Vater von zwei schulpflichtigen Kindern bin ich über das Corona-Management von den Schulen entsetzt. Wir hatten nach der ersten Corona-Welle genügend Zeit, um die Schulen und Schüler mit digitalen Endgeräten auszurüsten. Es ist so gut wie nichts geschähen. Aber Hardware ist nur ein Teil der Medaille. Mindestens genauso wichtig ist die Bereitschaft der Lehrerschaft neues Pfade einzuschlagen. Wie kann es sein, dass manche Kinder seit Beginn des Lockdowns nicht ein einziges Mal von ihrem Lehrer oder Lehrerin gehört haben! Einige Lehrer ruhen sich auf die Gesamtsituation aus und tun gar nichts, bei vollem Gehalt! Manche nur sehr halbherzig und bieten nur einmal die Woche eine 45-Minütige Videokonferenz an.
Oft wird dann hier das Scheinargument der Chancengerechtigkeit für benachteiligte Familien als Ausrede vorgeschoben. Ernsthafte Bemühungen einen gesonderten Bedarf für eben diese Gruppe zu ermitteln kann ich aber auch nicht feststellen. Um es mal bildhafter auszudrücken, wir lassen lieber alle Kinder, ohne Bildung untergehen, als ein die Mehrheit der Kinder doch noch irgendwie digital zu unterrichten. Nur damit alle gleich schlecht sind!!! Der Sonderbedarf sollte ermittelt werden und anschließend durch Leihgeräte behoben werden!

Ein weiteres Scheinargument ist die Aussage, man könne den Lehrern nicht zu muten mit ihrem privaten Endgerät zu unterrichten. (O-Ton eine Schulrektorin in Sachsen)
Ich frage mich, in welcher Lage, wenn nicht in der aktuellen wäre es denn möglich? Diese Lehrer bekommen ihr volles Gehalt, aber von ihnen verlangen, dass sie ihr eigenes privates digitales Endgerät für den Unterricht nutzen, soll nicht möglich sein?! Sorry, aber solche Aussagen bringen mich zur Weißglut. Oder ist es viel mehr so, das einige Lehrer totale digital Verweigerer sind? Hier sollte dringend der Staat sanktionierend eingreifen.


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