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Taekwondo: regelmäßiges Training für Spitzenleistungen

taekwondo
Der aus Korea stammende Kampfsport erhöht die körperliche Fitness und steigert die Beweglichkeit. Fortschritte beim Erlernen der unterschiedlichen Verteidigungstechniken können jedoch nur durch regelmäßiges Training erzielt werden. Für wen eignet sich die Kampfsportart Taekwondo und wie oft muss trainiert werden, um einen Wettkampf zu gewinnen und um fit bleiben?

Fernöstlicher Kampfsport ohne Waffen

Bei dieser fernöstlichen Kampfsportart werden keinerlei Waffen eingesetzt. Taekwondo
basiert auf dem Einsatz von Fußtechniken (Tae) und Handtechniken (Kwon) zur Selbstverteidigung. Die Silbe „Do“ im Wort Taekwondo steht für den geistigen Lebensweg, der bei diesem Sport ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Die Kampfsportart Taekwondo fokussiert auf Schnelligkeit und Dynamik, wobei mehr Fußtechniken als Handtechniken eingesetzt werden. Eine Taekwondo-Ausrüstung besteht aus einem Kampfanzug, Handschützern, Fußschützern und einem Kopfschutz. Zwar ist die Verletzungsgefahr beim Taekwondo verglichen mit anderen Kampfsportarten geringer, dennoch sollte kein Sportler ohne geeigneten Kopfschutz trainieren. Bei der Auswahl des Schutzhelms muss auf gute Dämpfungseigenschaften geachtet werden. Außerdem sollte der Helm einfach zu befestigen sein. Spezialisten für Kampfsportbekleidung und Kampfsportzubehör, wie der Kampfsportshop von Clothed for Combat, bieten hochwertige Kampfsportbekleidung für unterschiedliche Sportarten in verschiedenen Größen und Ausführungen an. Taekwondo unterscheidet sich von anderen Kampfsportarten durch das perfekte Zusammenspiel zwischen mentaler und körperlicher Fitness in Verbindung mit einem Höchstmaß an Disziplin. Die Kampfkunst wird von erfahrenen Taekwondo-Meistern, die ihren Schülern in den Trainingsstunden zusätzlich zu den Selbstverteidigungs-Taktiken auch Selbstdisziplin sowie Fairness und Respekt vermitteln, gelehrt. Sport-Experten zufolge ist Taekwondo grundsätzlich für jedermann geeignet, da weder bestimmte Fähigkeiten noch besondere Vorkenntnisse für diese Sportart notwendig sind. Der Erfolg hängt allerdings von der Häufigkeit des Trainings ab. Die Kampftechniken des Taekwondo wurden in Kriegszeiten entwickelt, wobei auch religiöse Aspekte eine Rolle spielten.

Beeinflusst von Konfuzianismus und Buddhismus

In den koreanischen Kampfkünsten finden sich Einflüsse aus dem Konfuzianismus und dem Buddhismus wieder. Die Entstehung von Taekwondo als Kampfsportart beruht auf der Macht des im Südwesten Koreas gelegenen ehemaligen Königreiches Koguryo gegenüber den beiden anderen koreanischen Königreichen Baekchac und Silla. Noch heute werden in Fernost in den Kampfschulen bereits Grundschüler in die Lehren des Taekwondo eingewiesen. Taekwondo kräftigt nachweislich den Körper, erhöht Schnelligkeit und Beweglichkeit und fördert das Selbstbewusstsein. Um vom Taekwondo-Unterricht profitieren zu können, empfehlen Fachleute, mindestens zwei Mal in der Woche zu trainieren. Da das Ziel des Taekwondo-Trainings nicht nur im Sieg bei einem Wettkampf besteht, sondern der Steigerung der Fitness dient, besteht ein großer Teil des Unterrichts aus Gymnastik, Koordinations- und Konzentrationsübungen.

Eine Trainingsstunde beginnt mit dem Warm-up, gefolgt von Dehnungs- und Technikübungen. Taekwondo wird auch als ideale Sportart zur Unterstützung bei der Gewichtsabnahme empfohlen. Für Frauen stellt die Beherrschung wirksamer Selbstverteidigungsmethoden die Haupt-Motivation zum Erlernen von Taekwondo dar. Die Verteidigungstechniken der asiatischen Kampfkunst können bei unerwarteten Notfällen helfen, eine Situation unter Kontrolle zu bringen und sich auch gegen körperlich überlegene Angreifer zu behaupten. Fachleuten zufolge erhöht der Kampfsport auch die Beweglichkeit der Hüften und verbessert die Kondition. Innerhalb einer Gruppe hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, das persönliche Leistungsniveau selbst zu bestimmen. In Taekwondo-Kursen
wird in der Regel mit einer Einzelunterweisung begonnen, bevor in der Gruppe mit Teilnehmern unterschiedlicher Gürtelfarben trainiert wird. Die Prüfung für den Schwarzgurt kann von engagierten Kämpfern innerhalb weniger Jahre abgelegt werden. Durchschnittlich ist ein 5 bis 6-jähriges Training notwendig, um sich für die Prüfung zum Meistergürtel im Taekwondo zu qualifizieren. Für den Einstieg in den Kampfsport gibt es keine Altersgrenze.
Taekwondo Kindertraining
Neben speziellen Kinderkursen für Dreijährige finden sich in den Dojos (Kampfschulen) Trainingsgruppen für alle Altersstufen. In manchen Taekwondo-Kursen sind einige Teilnehmer nicht selten über 70 oder 80 Jahre alt. Im höheren Lebensalter wollen viele Menschen Geist und Körper wieder in Einklang bringen oder suchen nach einem sportlichen Ausgleich für den hektischen Arbeitsalltag.


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